B2B

 

Beispiel
       

Sehen wir uns einen alltäglichen Vorgang im B2B-Bereich an:

Problem  

 

Unternehmen stehen ständig vor dem Konflikt, einerseits zwischen unterschiedlichen Organisationen kommunizieren zu müssen und in Verbindung zu stehen, andererseits aber auch die nötige Distanz zur Konkurrenz zu halten und keine Interna preiszugeben. Ob Hersteller, Distributor, Lieferant oder Kunde, jede Instanz muß mehr oder weniger häufig mit einer anderen Instanz interagieren. Es hat viele Versuche in der Vergangenheit gegeben, diesen Prozess möglichst effizient zu gestalten. Papiersysteme, EDI und andere Systeme sind mit unterschiedlichen, aber nicht völlig zufriedenstellenden Resultaten eingesetzt worden.

 
Lösung
 

Mit dem Aufkommen des Internets, ist eine neue, in hohem Grade flexible Methode des Austauschens von Informationen mit der Mark Up-Sprache XML entwickelt worden.

Praxisbeispiel:

Ein Endnutzer, angestellt bei der Firma "A", interagiert mit einem Computersystem über einen Standardbrowser.

1. Interaktionen, wie Anfragen, Suchen, Kauforder oder Rechnungsstellung generieren eine XML-Nachricht, die in einer Warteschlange gzwischengespeichert wird.

2. Ein Transaktionsserver sucht regelmässig die "A"-Warteschlangen nach Meldungen ab.

3. Sobald eine Meldung gesichtet wird, interpretiert der Server die Geschäftslogik, die in der Meldung enthalten ist. Diese Logik erklärt dem Server, was mit dem Inhalt der Meldung zu tun ist. Nehmen wir an, der Inhalt der Meldung ist eine Anfrage nach einer ahtuellen Sonderpreisliste der Firma "B".

4. Der Server interpretiert, den Antrag von Firma "A" an eine Warteschlange der Firma "B" über einen Übertragungsstandard wie Microsofts Biztalk zu senden.

5. Bei Firma "B", sucht ein Server die "B"-Warteschlangen ab, erkennt die XML-Meldung und verarbeitet sie so, wie durch die Logik angezeigt, die darin enthalten ist.

6. Die Logik weist den Server der Firma "B" an, eine Meldung zu erzeugen, die die von "A" gewünschten Informationen enthält und sendet diese Meldung zur empfangenden Warteschlange bei der Firma "A" zurück.

7. In der Firma "A" wiederum wird die Nachricht erkannt und automatisch verarbeitet.

8. In diesem Fall wird der Server angewiesen, die nachgrefragten Informationen, also die Sonderpreisliste, zu generieren und dem Angestellten anzubieten.

9. Der Angestellte kann sich die Sonderpreisliste in seinem Standardbrowser anschauen und evtl. weiterverarbeiten

 
Nutzung
 
 

Diesen transaktionsbasierten Rahmen nutzend, können

• Kunden, Lieferanten, Distributoren und Hersteller

Geschäfte über ein

• sicheres, preiswertes, offenes, leistungsfähiges

Netz tätigen.

Dabei wird erstmals erreicht, was mit EDI und anderen Systemen lange Zeit versucht wurde zu erzielen:

Produktivität, ROI, Kosteneinsparungen und echte Resultate